Zusammen ist

die Zukunft

Die Menschen waren noch nie so eng miteinander verbunden, noch nie war für so Viele so viel Wissen zugänglich, noch nie waren die Menschen so weit entwickelt, sich gegenseitig als gleichwertig zu respektieren. Wir haben ein Potenzial, die Zukunft so zu gestalten, dass wir noch lange glücklich auf diesem Planeten leben können. Doch dazu müssen wir zusammenarbeiten, Wissen weise einsetzen, uns neu organisieren, Selbstverantwortung übernehmen und die Zukunft mitgestalten . Das hat uns nun Covid-19 in einer Deutlichkeit und Radikalität gezeigt, wie wir uns das noch vor kurzer Zeit nicht erträumt hätten.

Unsere Leitgedanken

Freie Bildung zur einzigartigen Potenzialentfaltung

Warum die Kinder ihre eigenen Wege gehen lassen? Weil ihnen die Zukunft gehört, die wir nicht kennen. Werden wir Klima bedingt alles verlieren und wieder am Lagerfeuer sitzen und mit der Natur leben? Werden uns die Cyberborgs über den Kopf wachsen? Zieht jemand den Stecker und alles Wissen ist nur noch in unseren Köpfen? Welche Kompetenzen brauchen wir denn? Wer weiss das schon? Die Erfahrung zeigt, eine der besten Voraussetzungen ist Diversität. Der einfachste Weg dazu ist, jedes Kind intrinsisch sein Potenzial entfalten zu lassen. Denn jeder Mensch ist einzigartig und wird seinen eigenen Weg in der Gemeinschaft finden. Wenn wir uns die Freiheit geben wird die Vielfalt leben.

Wissen wird zu Weisheit über Erfahrung

Wir sind eine Wissensgesellschaft geworden, gehen aber noch meistens wie eine Industriegesellschaft oder sogar noch nach den archaischen Mustern wie Jäger und Sammler mit Wissen um. Wir produzieren es, wir zerlegen es in Einzelteile, fügen es in Fliessbandketten wieder aneinander, wir erwerben es, wir sammeln es und legen Lager an und belegen es mit Urheberrechten und Patenten. Wir beurteilen anderes Wissen, grenzen uns davon ab, um unsere eigene Wissensposition zu stärken ohne  das gemeinsame grosse Ganze einzubeziehen. Wissen hingegen will vernetzt werden, entwickelt werden, aufbauend aufeinander, vermischend, verknüpfend miteinander. Es wird mehr, wenn Mensch es teilt, an das Gemeinsame anknüpft und weiterführt.

Wissen will nicht nur angeeignet werden, sondern gemeistert werden. Es will durchdrungen, verstanden, be-griffen, integriert und verbunden werden.
Wissen ist fluide, je nach Blickwinkel zeigt es sich ganz anders, es lässt sich nur im Moment festhalten und verändert sich mit der eigenen Entwicklung und Betrachtungsweise sofort wieder.
Wissen ist mehr als Information. Wissen will gedeutet, verstanden mit anderen diskutiert sein. Es erhält seinen Wert erst in Bezug zu seiner Bedeutung in einem konkreten Kontext.
Wissend werden heisst sich bilden. Wissen sollte uns nicht nur reich, sondern auch weise machen. Sich bilden bedeutet «Mensch werden».

Bildung als Menschwerdung führt zu Verantwortung

Menschen sind soziale Wesen. Wir haben eine Kultur entwickelt, eine Sprache, welche weitergegeben werden möchte. Wir lernen voneinander, miteinander, im Gegeneinander. Es braucht die Auseinandersetzung mit sich, mit dem Du, mit der Welt, um sich selbst zu entwickeln und zu erfahren. «Menschwerdung» ist ein uraltes Ziel von Bildung. Der Mensch als soziales Wesen möchte mitbestimmen, mitwirken und seine Selbstwirksamkeit erhöhen. Um Verantwortung übernehmen zu können, brauchen Menschen die Erfahrung der Verbundenheit. Sie möchten sich als Teil des Kosmos und der Natur verstehen lernen, sich den Sinnfragen des Lebens stellen und Verantwortung für die eigene Gesundheit und das eigene Leben wahrnehmen.
Die Kinder sollen in den Kosmosräumen die Verantwortung übernehmen können, die sie möchten und auf Augenhöhe mitgestalten.

Schöpferisch werden im Kosmos

Wir haben die Musse verlernt, den schöpferischen Prozess des Innehaltens, sich Einlassens ohne Zeitdruck. Im Raum ohne Zeit entsteht der «Flow». Die Technisierung und Automatisierung haben uns soviel Arbeit abgenommen, dass wir eigentlich viel Mussezeit hätten. Doch unser Wohlstand will gepflegt sein. Wir sind im Hamsterrad des «immer mehr» gefangen und suchen sehnsüchtig den Ausgang. Weniger ist mehr. Nutzen wir doch die freiwerdende Zeit, um uns in Musse zu bilden, weise mit Wissen umzugehen, ein sinnerfülltes Leben zu führen und für unsere Kinder im Kosmos da zu sein.

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